Hypoallergene Katzenrassen

Komplett „allergiefreie" Katzen gibt es nicht. Das wichtigste Katzenallergen, Fel d 1, steckt vor allem in Speichel und Hautschuppen und verteilt sich beim Putzen über das Fell. Manche Rassen produzieren aber nachweislich weniger Fel d 1 oder haaren so wenig, dass weniger Allergene in der Wohnung landen — sie gelten daher als verträglicher für Allergiker.

Hier findest du 19 hypoallergene katzen mit allen Eckdaten — gefiltert und vergleichbar.

Hypoallergene Katzen
Sibirische Katze
Sibirische Katze
Robuste, anhängliche Naturrasse aus Russland — gilt bei vielen Allergikern als überraschend gut verträglich.
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Sphynx
Sphynx
Haarlose, extrovertierte Schmusekatze — extrem menschenbezogen, verspielt und wärmebedürftig.
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Devon Rex
Devon Rex
Verschmuste Kobold-Katze mit gewelltem Fell und Riesenohren — verspielt, menschenbezogen und stets in Bewegung.
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Orientalisch Kurzhaar
Orientalisch Kurzhaar
Siam ohne Maske — schlank, hochgesprächig, extrem menschenbezogen und in unzähligen Farben.
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Balinese
Balinese
Halblanghaarige Siam — elegant, gesprächig und menschenbezogen, mit seidigem Fell ohne Unterwolle.
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Familie
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Russisch Blau
Russisch Blau
Zurückhaltende, sanfte Katze mit silbrig-blauem Plüschfell — ruhig, treu und gut für Allergiker.
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Aktiv
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Familie
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Neva Masquerade
Neva Masquerade
Die Point-Variante der Sibirischen Katze — robust, verschmust, familientauglich und bei Allergikern beliebt.
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Aktiv
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Familie
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Cornish Rex
Cornish Rex
Windhund unter den Katzen mit gewelltem Samtfell — hochaktiv, verschmust und akrobatisch.
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Aktiv
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Familie
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Nebelung
Nebelung
Die langhaarige Russisch Blau — sanft, zurückhaltend, treu und mit seidigem blauen Fell.
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Familie
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LaPerm
LaPerm
Lockenkatze mit sanftem Wesen — verschmust, menschenbezogen und oft gut für Allergiker verträglich.
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Familie
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Donskoy
Donskoy
Haarlose Katze aus Russland mit faltiger Haut — extrem anhänglich, warmbedürftig und allergikerfreundlich.
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Familie
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Peterbald
Peterbald
Elegante, oft haarlose Katze aus Russland — extrem anhänglich, gesprächig und allergikerfreundlich.
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Familie
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German Rex
German Rex
Sanfte Lockenkatze aus Deutschland — verschmust, verspielt und unkompliziert.
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Familie
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Lykoi
Lykoi
Teilweise behaarte „Werwolfkatze" mit struppigem Roan-Fell — intelligent, lebhaft und „hundeähnlich".
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Aktiv
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Familie
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Oriental Langhaar
Oriental Langhaar
Halblanghaarige Orientalin — schlank, hochgesprächig, intelligent und in unzähligen Farben.
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Ukrainian Levkoy
Ukrainian Levkoy
Haarlose Katze mit nach innen gefalteten Ohren — extrem anhänglich, verspielt und mit ernster Zuchtdebatte.
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Bambino
Bambino
Kurzbeinige, haarlose Katze — extrem verschmust und allergikerfreundlich, mit doppelter Zuchtdebatte.
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Minskin
Minskin
Kurzbeinige Katze mit spärlichem Fell — verschmust und menschenbezogen, aber mit doppelter Zuchtdebatte.
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Ural Rex
Ural Rex
Seltene russische Lockenkatze — sanft, anhänglich, ruhig und mit dichtem Wellfell.
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Was „hypoallergen" bei Katzen wirklich bedeutet

Eine Katzenhaarallergie richtet sich nicht gegen die Haare selbst, sondern gegen das Eiweiß Fel d 1 in Speichel, Talg und Hautschuppen. Beim Putzen verteilt die Katze diese Partikel im Fell, von wo aus sie sich über lose Haare in der ganzen Wohnung ausbreiten. Rassen, die wenig haaren oder weniger Fel d 1 bilden, verbreiten entsprechend weniger Allergene — daher der Begriff „hypoallergen", also weniger allergieauslösend. Eine Garantie auf Beschwerdefreiheit ist das ausdrücklich nicht.

Welche Rassen gelten als hypoallergen?

Als verträglicher gelten unter anderem:

  • Sphynx — die haarlose Katze; ohne Fell landen weniger Allergene in der Umgebung, dafür ist intensive Hautpflege nötig.
  • Sibirische Katze — gilt trotz dichtem Fell bei vielen Allergikern als überraschend gut verträglich.
  • Balinese und Orientalisch Kurzhaar — siamähnliche Rassen mit feinem, wenig haarendem Fell.

So testest du, ob eine Katze zu dir passt

Verlass dich nie nur auf das Etikett „hypoallergen". Verbringe vor der Anschaffung mehrere Tage in direktem Kontakt mit der konkreten Rasse — idealerweise mit genau der Linie, aus der deine Katze stammen würde. Beobachte deine Reaktion über mehrere Tage, da Allergiesymptome oft verzögert auftreten. Im Zweifel hilft ein Allergietest beim Arzt.

Allergenbelastung im Alltag senken

Auch mit einer verträglicheren Katze lässt sich die Belastung weiter reduzieren: häufiges Staubsaugen, Luftreiniger mit HEPA-Filter, regelmäßiges Waschen von Decken, glatte statt textiler Böden und ein katzenfreies Schlafzimmer. Unsicher, welche Rasse zu Alltag und Allergie passt? Unser Test „Welche Katze passt zu mir?" hilft weiter.