Ernährung

Was dürfen Katzen essen — und was nicht?

KSkatzenscout-Redaktion · Stand 06/2026

Katzen sind reine Fleischfresser. Vieles, was für uns selbstverständlich auf den Teller kommt, ist für sie überflüssig, schlecht verträglich oder sogar giftig. Diese Übersicht zeigt dir nach dem Ampelprinzip, welche Lebensmittel unbedenklich sind, welche nur in kleinen Mengen taugen und welche du unbedingt fernhalten musst.

Die Grundlagen der Katzenernährung

Als obligate Karnivoren decken Katzen ihren Bedarf an Eiweiß und lebenswichtigen Nährstoffen aus tierischem Gewebe. Bestimmte Stoffe wie das Aminosäure-Derivat Taurin, Arachidonsäure und die aktive Form von Vitamin A können sie nicht selbst bilden und müssen sie über Fleisch aufnehmen. Ein Taurinmangel kann zu Herzschwäche und Erblindung führen — deshalb ist eine vegetarische oder vegane Ernährung für Katzen gefährlich und tierschutzrelevant. Ein hochwertiges Alleinfutter deckt all das ab; menschliche Lebensmittel sind bestenfalls ein gelegentliches Extra und niemals Ersatz.

Ein zweiter Punkt wird oft unterschätzt: Katzen stammen ursprünglich aus Wüstenregionen und haben ein schwaches Durstgefühl. In freier Wildbahn decken sie einen großen Teil ihres Flüssigkeitsbedarfs über die Beute. Bei reiner Trockenfütterung trinken viele Katzen zu wenig, was Nieren und Harnwege belastet. Feuchtfutter und mehrere Wasserstellen abseits des Futters helfen, sie gesund zu halten. Mehr dazu liest du im Ratgeber Katzenernährung — Grundlagen.

Warum sind ausgerechnet Milchprodukte oft ein Problem? Weil die meisten erwachsenen Katzen nach dem Abstillen kaum noch das Enzym Laktase bilden und den Milchzucker in Milch, Sahne oder Käse nicht mehr verdauen können — die Folge ist Durchfall. Das verbreitete Bild der Katze mit dem Schälchen Milch ist also überholt. Generell gilt: Je verarbeiteter, gesalzener oder gewürzter ein Lebensmittel ist, desto eher ist es für die Katze ungeeignet.

Giftig auf einen Blick

Diese Lebensmittel sind für Katzen giftig oder gefährlich und gehören immer außer Reichweite. Tippe auf ein Lebensmittel für die ausführliche Seite mit Symptomen und Notfall-Hinweisen:

Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Tierarzt oder tierärztlichen Notdienst kontaktieren — auch wenn die Katze noch munter wirkt.

Warum diese Lebensmittel für Katzen giftig sind

Hinter den roten Einstufungen stecken konkrete Stoffe und Wirkungen. Zwiebeln und Knoblauch — und alle Lauchgewächse — zerstören mit ihren Schwefelverbindungen die roten Blutkörperchen und lösen eine Blutarmut aus; Katzen reagieren darauf besonders empfindlich, schon kleine Mengen in roher, gekochter oder getrockneter Form sind gefährlich. Schokolade und Kakao enthalten Theobromin, das auf Herz und Nervensystem wirkt, ähnlich das Koffein in Kaffee, Tee und Energydrinks. Avocado enthält Persin und viel Fett, Weintrauben und Rosinen stehen im Verdacht, die Nieren zu schädigen. Xylit, ein Süßstoff aus zuckerfreien Produkten, kann den Blutzucker abstürzen lassen und die Leber schädigen. Alkohol — auch versteckt in rohem Hefeteig, in dem die Hefe Alkohol bildet — ist schon in kleinen Mengen lebensgefährlich. Allen gemeinsam ist, dass es keine sichere Menge gibt und im Ernstfall jede Stunde zählt.

In Maßen erlaubt und unbedenklich

Nicht alles vom Tisch ist tabu. Als gelegentliche, ungewürzte Beigabe eignet sich vor allem mageres, gut gegartes Fleisch wie Hähnchen oder gekochtes Ei — also das, was dem natürlichen Beutespektrum der Katze am nächsten kommt. Käse, Milch und Joghurt sind dagegen nur in sehr kleinen Mengen geeignet, weil viele Katzen den Milchzucker nicht vertragen. Auch Thunfisch und Fisch sind allenfalls ein seltenes Leckerli, kein Dauerfutter. Gemüse wie Gurke oder etwas Banane sind unbedenklich, liefern der Karnivorin aber kaum Nutzen. Entscheidend bleiben die Zubereitung — ungewürzt, ohne Salz, Zwiebeln und Knoblauch — und die Menge: Solche Extras sollten nur einen kleinen Teil der Tagesration ausmachen. Die Lebensmittel unten sind als unbedenklich oder nur in kleinen Mengen eingestuft.

So liest du die Ampel

  • Unbedenklich

    Unbedenklich — in normalen kleinen Mengen geeignet, als gelegentliche Beigabe oder Leckerli.

  • Kleine Mengen

    Nur in kleinen Mengen — mit Vorsicht und nur in sehr kleinen Mengen; nicht für jede Katze geeignet.

  • Giftig

    Giftig – nicht füttern — giftig oder gefährlich, niemals füttern und außer Reichweite halten.

Dürfen Katzen Hundefutter fressen?

Ein gelegentlicher Happen aus dem Hundenapf schadet einer gesunden Katze nicht — als Dauerlösung ist Hundefutter für Katzen aber ungeeignet und auf Dauer gefährlich. Es ist auf den Stoffwechsel des Allesfressers Hund abgestimmt und enthält insbesondere zu wenig Taurin, das für Katzen lebenswichtig ist. Bekommt eine Katze über Wochen und Monate vor allem Hundefutter, drohen ein Taurinmangel mit Herzschwäche und Augenschäden sowie eine Unterversorgung mit tierischem Eiweiß, Vitamin A und Arachidonsäure. Katzen brauchen ein eigenes Alleinfutter — mehr dazu auf der Seite Dürfen Katzen Hundefutter essen?.

Was tun bei Vergiftungsverdacht?

Hat deine Katze etwas Giftiges gefressen oder zeigt sie plötzlich Symptome, ist schnelles, ruhiges Handeln gefragt. Kontaktiere sofort deine Tierärztin, deinen Tierarzt oder den tierärztlichen Notdienst. Warte nicht ab, bis es der Katze sichtbar schlecht geht, denn viele Vergiftungen wirken verzögert. Löse niemals eigenmächtig Erbrechen aus und gib keine Hausmittel, ohne vorher mit Fachleuten gesprochen zu haben.

Damit am Telefon schnell geholfen werden kann, solltest du diese Angaben bereithalten:

  • Was und wie viel die Katze gefressen hat — wenn möglich die Verpackung oder Reste mitnehmen.
  • Wann es passiert ist.
  • Gewicht, Alter und bekannte Vorerkrankungen der Katze.
  • Welche Symptome du beobachtest.

Typische Warnzeichen einer Vergiftung sind Erbrechen, Durchfall, starkes Speicheln, Zittern, Schwäche, Krämpfe, blasses oder verfärbtes Zahnfleisch und eine veränderte Atmung. Im Zweifel ruf lieber einmal zu früh an als zu spät — eine kurze Rücksprache mit der Praxis kostet nichts und kann im Ernstfall Leben retten.

Du willst ein bestimmtes Lebensmittel schnell prüfen? Tippe es im Futter-Checker ein und sieh sofort die Einstufung.

Alle Lebensmittel im Überblick

Filtere nach Einstufung oder suche direkt nach einem Lebensmittel.

Kleine Mengen Käse In kleinen Mengen als seltenes Leckerli ja — aber viele Katzen vertragen die enthaltene Laktose schlecht. Hartkäse ist laktoseärmer und damit verträglicher als Frischkäse. Kleine Mengen Milch Lieber nicht. Anders als das Klischee glauben macht, vertragen die meisten erwachsenen Katzen die Laktose in Kuhmilch nicht und bekommen davon Durchfall. Wasser ist das einzig richtige Getränk für die Katze. Kleine Mengen Joghurt In sehr kleinen Mengen ja — Naturjoghurt ohne Zucker enthält durch die Fermentation weniger Laktose als Milch und wird oft besser vertragen. Gesüßter oder aromatisierter Joghurt ist tabu. Unbedenklich Reis Ja, gekochter, ungewürzter Reis ist für Katzen in kleinen Mengen unbedenklich und wird bei Verdauungsproblemen sogar als Schonkost eingesetzt. Roher Reis und gewürzter Reis sind dagegen tabu. Giftig Schokolade Nein — Schokolade ist für Katzen giftig. Das enthaltene Theobromin kann schon in kleinen Mengen zu Vergiftungen mit Herzrasen, Krämpfen und Todesfolge führen. Schokolade gehört außer Reichweite der Katze. Kleine Mengen Thunfisch Nur ausnahmsweise und in kleinen Mengen. Thunfisch ist als gelegentliches Leckerli okay, aber kein Dauerfutter — zu viel kann zu Quecksilberbelastung und einem Vitamin-E-Mangel führen. Kleine Mengen Tomaten Nur reifes, rotes Fruchtfleisch in winziger Menge ist unbedenklich. Grüne, unreife Tomaten sowie Blätter und Stängel der Pflanze enthalten giftiges Solanin und sind tabu. Unbedenklich Ei Ja, gut durchgegartes, ungewürztes Ei ist eine hochwertige Eiweißquelle und in kleinen Mengen unbedenklich. Rohes Ei sollte dagegen wegen Salmonellen und einem Eiweißstoff im Eiklar vermieden werden. Giftig Avocado Nein, Avocado ist für Katzen nicht geeignet. Sie enthält den Stoff Persin, ist sehr fettreich, und der große Kern kann verschluckt werden und den Darm verstopfen. Halte Avocado von deiner Katze fern. Giftig Zwiebeln Nein, Zwiebeln sind für Katzen giftig — roh, gekocht, getrocknet und als Pulver. Sie zerstören die roten Blutkörperchen und können eine gefährliche Blutarmut auslösen. Katzen reagieren darauf besonders empfindlich. Giftig Knoblauch Nein, Knoblauch ist für Katzen giftig — und gewichtsbezogen sogar noch stärker als Zwiebeln. Er schädigt die roten Blutkörperchen und kann eine Blutarmut auslösen. Auch kleine Mengen und Knoblauchpulver sind gefährlich. Kleine Mengen Schinken Nur ausnahmsweise ein winziges Stück. Schinken ist Fleisch, das Katzen mögen, aber stark gesalzen und oft gepökelt oder geräuchert — der hohe Salzgehalt macht ihn zum seltenen Leckerli, nicht zum Snack für jeden Tag. Unbedenklich Gurke Ja, frische Gurke in kleinen Stücken ist unbedenklich. Sie besteht fast nur aus Wasser, hat kaum Kalorien und ist ungiftig — eingelegte Gurken mit Essig, Salz und Gewürzen sind dagegen tabu. Giftig Weintrauben & Rosinen Nein, sicherheitshalber gar nicht. Weintrauben und Rosinen können bei Hunden akutes Nierenversagen auslösen; für Katzen ist die Datenlage dünner, doch das Risiko ist real. Halte sie deshalb von deiner Katze fern. Kleine Mengen Wurst Besser meiden. Wurst ist meist stark gesalzen, gewürzt und fettreich und enthält oft Zwiebel- oder Knoblauchgewürz, das für Katzen giftig ist. Ein winziges Stück ungewürzte, magere Wurst ist die seltene Ausnahme. Unbedenklich Banane Ja, ein kleines Stück reife Banane ist ungiftig und unbedenklich. Wegen des hohen Zuckergehalts sollte sie aber die absolute Ausnahme bleiben — nötig ist Banane für Katzen nicht. Kleine Mengen Hundefutter Kurzfristig ist ein Happen Hundefutter nicht giftig, als Dauerfutter aber gefährlich: Es enthält zu wenig Taurin, Vitamin A und tierisches Eiweiß für Katzen. Auf Dauer drohen Herz- und Augenschäden. Kleine Mengen Rohes Fleisch Grundsätzlich ja, denn Katzen sind Fleischfresser — aber nur mit Sorgfalt. Rohes Fleisch (BARF) birgt Keim- und Parasitenrisiken und muss richtig ausgewählt, gehandhabt und ergänzt werden. Für Einsteiger ist gegartes Fleisch sicherer. Kleine Mengen Fisch In Maßen ja — gegarter, entgräteter Fisch ist ein beliebtes Leckerli. Als Dauerfutter ist Fisch aber ungeeignet, und roher Fisch kann ein Enzym enthalten, das das wichtige Vitamin B1 zerstört. Giftig Alkohol Nein, niemals. Alkohol ist für Katzen hochgiftig und lebensgefährlich. Wegen ihres geringen Körpergewichts genügen schon kleine Mengen für eine schwere Vergiftung. Auch versteckter Alkohol in Speisen und Desserts ist gefährlich. Giftig Kaffee & Koffein Nein, Kaffee und Koffein sind für Katzen giftig. Schon kleine Mengen können Herzrasen, Unruhe, Zittern und Krämpfe auslösen. Das gilt auch für Tee, Cola, Energydrinks und Kaffeesatz. Giftig Xylit (Birkenzucker) Nein, sicherheitshalber gar nicht. Der Süßstoff Xylit ist für Hunde nachweislich giftig (Unterzuckerung, Leberschäden); für Katzen ist die Lage weniger klar, doch das Risiko ist real. Halte xylithaltige Produkte fern. Giftig Roher Hefeteig Nein, roher Hefeteig ist für Katzen gefährlich — gleich aus zwei Gründen: Er geht im warmen Magen weiter auf und kann ihn dehnen, und die Hefe bildet bei der Gärung Alkohol, der zu einer Vergiftung führen kann. Unbedenklich Hähnchen Ja, gegartes, ungewürztes Hähnchen ohne Knochen ist eine ausgezeichnete Eiweißquelle und sogar als Schonkost geeignet. Hähnchen passt ideal zur Katze als Fleischfresser — nur Knochen, Haut und Gewürze müssen weg.
Kleine Mengen Brot Ein kleines Stück gebackenes, ungesalzenes Brot ist harmlos, aber nährstoffleer. Roher Hefeteig ist dagegen gefährlich.
Kleine Mengen Kartoffeln Nur gut gekocht und ungewürzt in kleiner Menge. Rohe, grüne oder keimende Kartoffeln enthalten giftiges Solanin und sind tabu.
Unbedenklich Apfel Ein kleines Stück Apfelfruchtfleisch ohne Schale und Kerngehäuse ist unbedenklich. Die Kerne enthalten Blausäure und sind tabu.
Kleine Mengen Salami Besser meiden. Salami ist sehr salzig, fett und stark gewürzt und oft mit Knoblauch versetzt, der für Katzen giftig ist.
Unbedenklich Karotten Gekochte, weiche Karotte in kleiner Menge ist unbedenklich. Roh ist sie schwer verdaulich; ungewürzt und ohne Zucker anbieten.
Unbedenklich Erdbeere Ungiftig und in winziger Menge unbedenklich, aber zuckerreich und für Katzen überflüssig. Nur als seltenes Mini-Häppchen.
Kleine Mengen Mais Gekochte Maiskörner in kleiner Menge sind unbedenklich, aber nährstoffleer. Ein Maiskolben-Stück kann verschluckt werden und ist tabu.
Kleine Mengen Nüsse Besser meiden. Nüsse sind sehr fettig und oft gesalzen; Macadamianüsse gelten als giftig. Sie können zudem zu Verdauungsproblemen führen.
Unbedenklich Kürbis Gekochter, ungewürzter Kürbis (kein Zierkürbis) in kleiner Menge ist unbedenklich und liefert Ballaststoffe — gelegentlich sogar bei leichten Verdauungsproblemen hilfreich.
Kleine Mengen Paprika Reife, rote Paprika in winziger Menge ist meist unbedenklich. Grüne, unreife Paprika und die Pflanze gehören zu den Nachtschattengewächsen und sind ungeeignet.
Kleine Mengen Spinat In winziger Menge gekocht unbedenklich, wegen der Oxalsäure aber bei Katzen mit Nieren- oder Harnsteinproblemen besser meiden.
Kleine Mengen Butter Reines Fett mit Laktose und ohne Nutzen. Ein Schleck schadet nicht, regelmäßig fördert Butter aber Übergewicht und Verdauungsprobleme.

Häufige Fragen

Was ist für Katzen am gefährlichsten?

Zu den gefährlichsten Lebensmitteln zählen Zwiebeln und Knoblauch (zerstören rote Blutkörperchen), Schokolade und Kaffee (Theobromin und Koffein), Avocado, Weintrauben und Rosinen, Alkohol, der Süßstoff Xylit sowie roher Hefeteig. Sie gehören immer außer Reichweite der Katze.

Dürfen Katzen Menschenessen bekommen?

Nur ausgewählte, ungewürzte Lebensmittel in kleinen Mengen — etwa gegartes Hähnchen oder Ei. Viele Speisen sind zu salzig, zu fettig oder enthalten Zwiebeln, Knoblauch und Gewürze, die für Katzen schädlich oder giftig sind. Essensreste vom Tisch sind keine geeignete Katzennahrung.

Was tun bei Verdacht auf eine Vergiftung?

Sofort die Tierärztin, den Tierarzt oder den tierärztlichen Notdienst kontaktieren — auch nachts und auch, wenn die Katze noch munter wirkt, da viele Vergiftungen verzögert wirken. Nimm wenn möglich die Verpackung mit und nenne Art und Menge. Löse niemals eigenmächtig Erbrechen aus.

Warum vertragen Katzen keine Milch?

Die meisten erwachsenen Katzen bilden nach dem Abstillen kaum noch das Enzym Laktase und können den Milchzucker in Kuhmilch nicht verdauen. Die Folge ist Durchfall. Wasser ist das richtige Getränk; laktosefreie Katzenmilch ist allenfalls ein seltenes Leckerli.

Was dürfen Katzen unbedenklich essen?

Gegartes, ungewürztes Fleisch wie Hähnchen, gekochtes Ei sowie kleine Mengen mancher Gemüse wie gekochte Karotte oder Kürbis sind unbedenklich. Sie ersetzen aber kein hochwertiges Katzenfutter, das als Alleinfutter die Basis bildet.

Brauchen Katzen Obst und Gemüse?

Nein. Katzen sind reine Fleischfresser und decken ihren Bedarf aus tierischem Eiweiß. Obst und Gemüse sind allenfalls ein seltenes Häppchen ohne echten Nutzen — einige Sorten wie Weintrauben oder Zwiebeln sind sogar giftig.

Was ist das Wichtigste in der Katzenernährung?

Ein hochwertiges Alleinfutter, das alle lebenswichtigen Nährstoffe inklusive Taurin liefert, dazu immer frisches Wasser. Menschliche Lebensmittel sind höchstens ein gelegentliches Extra, nie die Hauptnahrung.

Woran erkenne ich eine Vergiftung bei meiner Katze?

Mögliche Anzeichen sind Erbrechen, Durchfall, vermehrtes Speicheln, Zittern, Schwäche oder Teilnahmslosigkeit, Krämpfe, blasses oder verfärbtes Zahnfleisch, eine veränderte Atmung und auffällige Unruhe. Da viele Vergiftungen verzögert wirken, solltest du die Katze auch dann beobachten und im Zweifel den Tierarzt kontaktieren, wenn sie zunächst noch munter wirkt.

Wichtiger Hinweis

Diese Übersicht ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei Verdacht auf eine Vergiftung oder bei anhaltenden Beschwerden wende dich sofort an deine Tierärztin, deinen Tierarzt oder den tierärztlichen Notdienst.

Quellen: allgemeine veterinärmedizinische Empfehlungen zur Katzenernährung und zu für Katzen giftigen Lebensmitteln. Stand: 06/2026.